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18 June, 2009

Seit dem IMB-Kongress im Jahr 2005 sind die Beschäftigten in der Metallindustrie und die gesamte Gewerkschaftsbewegung mit einem immer feindseligeren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umfeld konfrontiert worden. Die Konzerne haben die Globalisierung zur Maximierung der globalen Ziele und Profite ihrer Operationen mit Unterstützung von Regierungen und internationalen Institutionen vorangetrieben und dabei eine neoliberale Politik gefördert, die von der Deregulierung der Kapital- und Arbeitsmärkte, der Privatisierung der öffentlichen Dienste und des öffentlichen Eigentums, der Abschwächung des Beschäftigungswachstums in vielen Regionen, der Erosion der sozialen Sicherungssysteme und der häufigen Verweigerung von Arbeitnehmer- und Menschenrechten geprägt wird. Sogar heute noch genießt ein Großteil der Metallarbeiterinnen und -arbeiter in der Welt nicht das Grundrecht auf eine Gewerkschaft.

Während die Weltwirtschaft gewachsen ist und gewaltigen Reichtum geschaffen hat, ist die Schere zwischen Arm und Reich auseinander gegangen. Immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind mit sich verschlechternden Arbeits- und Lebensbedingungen, unsicherer Arbeit und der Erosion ihrer Rechte konfrontiert. Während das Kapital enorme Gewinne erzielt hat, ist die Kaufkraft der meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gesunken oder stagniert bestenfalls.

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